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Unsere Reiseroute

Hier auf der Übersichtskarte ist die gesamte Strecke im “Luftlinienmodus” eingezeichnet.
Um die Strecke genauer anzusehen, klickt bitte auf den Link unterhalb der Karte.
Es öffnet sich dann die Originalkarte bei GoogleMaps, bzw. motoplaner.de, dort könnt ihr die Karte vergrößern und die Strecke etwas detailierter anschauen.

Route-Luft-D-FR-E-MAR-E-FR-D

Gesamtstrecke Luftlinie

Um eine wirklich detailierte Aufzeichnung der Route zu ermöglichen, gibt es die Strecke noch einmal in einzelnen Abschnitten.
So ist es möglich, vom Luftlinienmodus wegzugehen und die Route genau entlang der gefahrenen Strassen und Wege zu verfolgen, die Route und die Stellplätze sind mehr oder weniger zentimetergenau eingezeichnet.

Der erste Teil unserer Reise führt uns von Deutschland über Frankreich und Spanien an die Meerenge von Gibraltar.

Um die Strecke genauer anzusehen, klickt bitte auf den Link unterhalb der Karte.
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Route-Detail-MAR-Anreise

Detailstrecke Anreise

Durch einen Klick auf den Button “Satellit”, rechts oben in der Karte verändert die Straßenkarte ihr Aussehen und wird zur Satellitenaufnahme, dort könnt ihr dann mit der Maus hineinzoomen, bis fast jedes Haus zu erkennen ist.

Nach der Fahrt mit der Fähre hinüber nach Afrika umfahren wir Marokko gegen den Uhrzeigersinn, machen einige Abstecher ins Landesinnere und kehren nach mehr als 5.500 Marokko-Kilometern wieder an die Meerenge von Gibraltar zurück.

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Route-Detail-MAR-fertig

Detailstrecke Rundreise Marokko

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Von dort bringt uns die Fähre wieder hinüber nach Europa und unsere Route über Spanien und Frankreich zurück nach Deutschland.

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Route-Detail-MAR-Rückreise

Detailstrecke Rückreise

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Verfasst von - 18. März 2015 in Allgemein

 

Hier gibts wieder die Zahlen

Hier mal ein paar Zahlen, die vielleicht ganz interessant sind:

Unsere Gesamtfahrstrecke betrug 11.221 Kilometer

….. insgesamt waren wir vom 13. Dezember 2014 bis zum 24. Februar 2015, also genau 74 Tage unterwegs,
….. davon sind wir an 66 Tagen gefahren, lediglich an 8 Tagen hatte unser HerrMAN seine Ruhe,
….. das ergibt einen Tagesdurchschnitt von 170 Kilometern,

….. in Deutschland waren wir in 2 Etappen (zu Beginn und am Ende der Reise) insgesamt 3 Tage unterwegs und haben etwa 880 km zurückgelegt,
….. in Frankreich in 2 Etappen (zu Beginn und am Ende der Reise) insgesamt 6 Tage und haben etwa 1.870 km zurückgelegt,
….. in Spanien in 2 Etappen (zu Beginn und am Ende der Reise) 12 Tage und haben ca. 2.800 km zurückgelegt,
….. und in Marokko 53 Tage, in denen wir ca. 5.670 km zurückgelegt haben,

….. dafür sind wir 13 mal an die Tankstelle gefahren
….. und haben insgesamt 2.743 Liter Diesel verbraucht,
….. was einem Durchschnittsverbrauch von 24,445 Liter Diesel auf 100 Kilometer entspricht,
….. die uns insgesamt ziemlich genau 2.500 Euro gekostet haben,
….. das sind im Durchschnitt 0,91 Euro pro Liter
….. und ca. 0,222 Euro Spritkosten pro Kilometer
….. 1 Liter Diesel kostete:
….. in Deutschland ca. 1,17 Euro,
….. in Frankreich ca. 1,18 Euro
….. in Spanien ca. 1,17 Euro,
….. in Marokko zwischen ca. 0,86 Euro und 0,76 Euro
…… in der West-Sahara (steuerfreie Zone) knapp 0,60 Euro

….. an Motorenöl haben wir 1,5 Liter nachgefüllt

….. von der Polizei angehalten und kontrolliert wurden wir (die Grenzkontrollen nicht mitgerechnet):
….. in Deutschland (880 km) gar nicht,
….. in Frankreich (1.870 km) auch nicht
….. in Spanien (2.800 km) ebenfalls nicht,
….. in Marokko (5.670 km) unglaublich oft,
die Polizeipräsenz ist in Marokko verdammt hoch, es gibt fast vor jedem Städtchen, vor den Großen sowieso, fest eingerichtete Kontrollstellen, an den meisten wurden wir, so bald wir als Touristen erkannt wurden, freundlich durchgewunken, wenn wir tatsächlich mal angehalten wurden, verliefen die Kontrollen absolut ohne Probleme, freundlich und sehr korrekt, es wurde ein kurzer Blick in die Pässe geworfen, gelegentlich wurde nach dem Fahrtziel gefragt, und das wars.
Lediglich in der West-Sahara, dort wurden wir in 2 Tagen mindestens 10 mal angehalten, wird nicht durchgewunken, es wird nach dem Woher und Wohin gefragt und es werden die Pässe kopiert oder die Daten in ein „Fiche“ eingetragen. Hier kann man den Vorgang beschleunigen, indem man schon fertig ausgefüllte „Fiches“ mitbringt und den Kontrolleuren überreicht. Aber auch hier verliefen alle Kontrollen freundlich und korrekt.

Die Qualität der Straßen war durchweg gut bis sehr gut:
…… in Frankreich sind wir fast durchweg Autobahnen gefahren, sie sind meist mautpflichtig, und zwar richtig heftig !!, – für den Hin- und Rückweg kommen da fast 300 Euro zusammen. Dies funktioniert überwiegend über ein Ticketsystem, beim Einfahren ziehen, bei der Ausfahrt wird dann über das Ticket abgerechnet, und bar oder mit Karte bezahlt, an wenigen, kurzen Teilstrecken funktioniert das ohne Ticket, es sind einfach Mautstellen eingerichtet, an denen man angehalten wird und einen Betrag zu zahlen hat. Die Mautstrecken werden angekündigt, so daß man theoretisch auf Landstraßen oder andere, mautfreie, Autobahnen ausweichen könnte. Die mautfreien Autobahnen sind jedoch weiter im Westen und die Landstraßen ähnlich den Unsrigen, man wird für eine solche Tour halt ziemlich viel mehr Zeit benötigen.
….. in Spanien sind wir anfangs die mautpflichtige Autobahn gefahren, die ähnlich teuer wie die in Frankreich ist, bis wir bemerkt haben, daß neben der (M)Autobahn noch eine zweite Autobahn verläuft, die mautfrei ist, aber nicht wirklich schlechter. Außerdem sind wir teilweise auch auf den küstennahen Nationalstraßen gefahren, die ebenfalls mautfrei sind und oft in einem sehr guten Zustand, manchmal sogar vierspurig ausgebaut waren.
Mautstrecken werden auch hier angekündigt, man kann rechtzeitig ausweichen. Also Maut in Spanien kann man durchaus vermeiden.
….. in Marokko sind die Straßen in einem sehr guten Zustand und oft bis hinter die letzte Düne ausgebaut, -ja, das war sehr überraschend.
Die großen Autobahnen im Norden und Westen sind ebenfalls mautpflichtig, einzelne Mautstellen sind eingerichtet, die immer wieder mal direkt einen Betrag abkassieren. Für unsere Verhältnisse recht moderat und erträglich, für marokkanische Verhältnisse ganz schön teuer.
Die Landstraßen sind breit und gut ausgebaut, lediglich im Süden gibt es einige wenige untergeordnete Verbindungen, die zwar asphaltiert, aber schmal sind und zudem seitlich ziemlich ausgebrochen, wenn man also im Begenungsverkehr ausweichen muß, kanns schon mal „rumpelig“ werden.
„Offroad“-Strecken in Marokko muß man heute schon fast suchen, es gibt sie noch, man kann aber schon fast jeden Ort im Land über Asphalt erreichen.

….. Brauchwasser haben wir ungefähr 15 mal getankt, bei ca. 250 Litern Tankvolumen sind dies etwa 3.750 Liter, ist an allen Campingplätzen ausreichend vorhanden.
…… Trinkwasser gibt es in den 5-Ltr.-Plastikkanistern und in den üblichen 1,5 Ltr.-Plastikflaschen völlig problemlos in (fast) jedem Dorfladen zu kaufen.

….. Propangas hatten wir 2 x 11 kg mitgenommen, die erste Flasche hat 72 Tage gereicht,
in Marokko gibt es in den großen Städten gelegentlich Gasbetriebe, die Butangas in die Eigenflasche nachfüllen, wir hatten ein Flaschenumfüllset dabei, mit dem hätten wir marokkanische 11-kg-Flaschen (sind in jedem Dorf zu kriegen und kosten etwa 4 Euro + Pfand) in unsere Eigenflasche umfüllen können

….. technische Pannen hatten wir diesmal dankenswerterweise keine.

….. Unfall hatten wir glücklicherweise auch keinen.

….. Grenzübertritte hatten wir 6 ( Deutschland-Frankreich / Frankreich-Spanien / Spanien-Marokko / Marokko-Spanien / Spanien-Frankreich / Frankreich-Deutschland )
….. davon 4 innerhalb der EU, die unmerklich und ohne Kontrollen verliefen
….. der Grenzübertritt Spanien-Marokko bzw. Marokko-Spanien bedeutete jeweils eine Ausreise- und eine Einreisekontrolle,
die Ausreise aus Spanien verlief unproblematisch,
das Einreisevisum für einen 90-tägigen Marokkoaufenthalt erhielten wir völlig unproblematisch bereits auf der „Balearia“-Fähre, dort ist ein Schalter eingerichtet,
die Einreise nach Marokko dauert in der Regel etwa 1 Stunde, hierbei wird das Fahrzeug zolltechnisch „eingeführt“ und auch kurz mal inspiziert
— wir hatten Pech, wurden auf eine Spur verwiesen, auf der unheimlich viel los war und nichts vorwärts ging, weshalb unsere Abfertigung geschlagene 6 Stunden gedauert hat.
bei der Rückreise ging die marokkanische Abfertigung relativ flott, das Fahrzeug wird durch eine Röntgenanlage gefahren (auf der Suche nach afrikanischen Flüchtlingen)
die Einreise in Spanien war ebenfalls flott und problemlos, hier wurden die Papiere unseres Aspros sehr sorgfältig geprüft. (vorherige Titerbestimmung in D ist erforderlich !)

….. Währungen hatten wir unterwegs nur 2 verschiedene:
….. in Deutschland, Frankreich und Spanien Euro und Cent
….. in Marokko / marokkanische Dirham
umtauschen kann man problemlos in allen Banken in den Städten, in einem kleineren Städtchen wurden wir einmal abgewiesen, weil Umtausch nicht zu deren Tätigkeit gehörte,
der Wechselkurs lag zwischen 10,50 und 10,80 Dirham für 1 Euro.

….. wir sind auf dem Weg nach Marokko um 1 Zeitzone nach hinten “gereist”, haben also auf der Fähre unsere Uhr um 1 Stunde zurückgestellt
….. auf dem Rückweg gen Osten sind wir dann wieder um 1 Zeitzone nach vorne “gereist”, haben also auf der Fähre unsere Uhr wieder um 1 Stunde vorgestellt

….. der nördlichste und zugleich der östlichste Punkt unserer Reise lag hier zu Hause,
…… der Südlichste bei Laayoune in der West-Sahara ( 27° 08´07.46″ N, 13° 15´42.82″ W)
….. und der Westlichste gleich daneben bei Foum el Oued ( 27° 10´45.22″ N, 13° 23´47.04″ W )

….. der tiefste Punkt unserer Reise lag nur 1 Meter über dem Meeresspiegel, als wir in Sidi Ifni direkt am Meer übernachteten,
….. der Höchste 2.178 Meter über dem Meeresspiegel, bei der Überquerung des “Col du Zad”, südlich von Azrou

….. wir haben zusammen 6.030 Fotos “geschossen”,
….. die besten 940 davon sind in diesem Blog zu sehen

….. wir haben insgesamt 73 mal übernachtet, immer in unserem HerrMAN
….. davon haben wir nur 17 mal frei gestanden
….. und 56 mal in einem „gesicherten“ Bereich, also Campingplatz oder Ähnlichem.
Stellplätze in Marokko gibt es fast immer und überall, sie sind nicht teuer und man hat einfach seine Ruhe, wenn man sich abends einstellt, die Händler und Bettler respektieren diese geschlossenen Bereiche.

….. Waschtag für unsere Wäsche hatten wir 3 mal, dabei konnte Heike jedesmal eine Waschmaschine benutzen.

…… Die Versorgung mit Lebensmitteln ist absolut problemlos:
frisches Brot gibt es in jedem Dörfchen, Obst und Gemüse (fast) ebenfalls, genauso die wichtigsten Grundnahrungsmittel
wenn es etwas „Ausgefalleneres“ sein soll, dann muß man in den größeren Städten in den Souk schauen, dort gibt es fast alles,
in den großen Städten gibt es mittlerweile Supermärkte von „Carrefour“, „Marjane“ oder anderen Anbietern, dort kriegt man dann sowieso Alles.

 
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Verfasst von - 28. Februar 2015 in Allgemein

 

Heute ist nicht aller Tage …….

Hallo zusammen.

Nun sind wir wieder zurück, und wie immer nach einer langen Reise gibt es viel zu tun, die Postberge …., und was sich sonst noch so angestaut hat …, Freunden und Bekannten wieder mal „Guten Tag“ sagen …, den HerrMAN ausräumen, gründlich putzen und wieder herrichten, er hat uns ohne Probleme fort und wieder heim gebracht.

Wie immer, werde ich demnächst hier wieder ein wenig Statistik betreiben und über die Versorgung mit den notwendigen Dingen auf der Reise berichten, – eine Karte mit der detailierten Reiseroute soll es auch wieder geben, und wenn die Zeit irgendwie reicht, auch wieder einen kleinen Videotrailer.

Wenn es Euch interessiert, dann schaut halt immer wieder mal kurz rein, was es Neues gibt.

Heike und Ich danken Euch recht herzlich für Euer Interesse an unserem Abenteuer, wir hoffen, Ihr hattet Kurzweil und Spaß beim Mitreisen.
Wir danken für Eure Begleitung und Eure Grüße, die uns immer wieder mal erreicht haben, wir haben uns sehr darüber gefreut.

Falls es irgendwelche Fragen zur Reise gibt, oder Ihr einfach mal mit uns kommunizieren wollt, hier ist unsere E-Mail-Adresse:

halbnomade (at) gmx.net

 
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Verfasst von - 26. Februar 2015 in Allgemein

 

Der letzte Reisetag

Die Nacht war kalt…..

…..und der Abend viel zu kurz um in allen Einzelheiten und ausführlich zu berichten.
Wir sind bei Helga und Jannis zum Frühstück eingeladen und verplaudern noch fast den gesamten Vormittag.

Gegen Mittag machen wir uns auf die letzte Etappe unserer Reise, noch einmal ein ganzes Stück nach Norden.

Das Wetter spielt mit und gelegentlich kommt sogar die Sonne raus, hinter Würzburg liegt der Schnee vom Montag noch ziemlich fest auf Feldern und Wiesen.
Am späten Nachmittag, nach mehr als 11.000 Kilometern treffen wir wohlbehalten in unserem Basislager ein.

Tagesetappe:   255 km                    Gesamtstrecke:   11.221 km

 
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Verfasst von - 24. Februar 2015 in Allgemein

 

Von Freiburg nach Stuttgart

In der Nacht regnet es ein wenig, am Morgen fallen Graupelschauer, uns hat gerade ein Anruf von zu Hause erreicht, dort haut es kräftig Schnee vom Himmel.
Hätten wir doch noch ein paar Wochen in Marokko bleiben sollen !?

Heute besuchen wir Helga und Jannis in Stuttgart, – wir vermeiden es, über die Berge des Schwarzwald zu fahren, dort ist auch alles weiß, wir sehen immer wieder Autos, die weiße Mützen aufhaben. Wir fahren das Rheintal hoch bis Karlsruhe und dann über die A 8 rüber nach Stuttgart, das funktioniert, wir kriegen keinen Schnee, die Temperatur bewegt sich immer so um die 5 Grad. Allerdings ist der Himmel novembergrau, alles ist diesig und es regnet meist heftig.

Nachmittags treffen wir ein, verbringen einen schönen Abend mit den beiden, es gibt viel zu erzählen, sie waren früher schon zusammen mit uns auf Marokkoreise.

Tagesetappe:   213 km                    Gesamtstrecke:   10.966 km

 
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Verfasst von - 23. Februar 2015 in Allgemein

 

Von Pont d´Ain (Frankreich) nach Freiburg (Deutschland)

Die Nacht ist kalt, aber frostfrei, am Morgen hat es noch 2 Grad, der Schnee auf den Dächern der umliegenden Häuser ist ein wenig abgetaut.

Wir machen uns auf den Weg, über die A 42 Richtung „Bourg“, dann auf die A 39 bis „Dole“ und die A 36 über „Besancon“ nach „Mulhouse“, über den Rhein zurück nach Deutschland bis Freiburg.

Die Landschaft ähnelt sehr der unsrigen in Deutschland, Felder und Wiesen, kahle Bäume, alles ist noch tief im Winterschlaf, auch die Dörfer und Städtchen mit ihren Gewerbegebieten an der Autobahn, – ja, das hier könnte auch bei uns in Deutschland sein.
Besonderheiten sehen wir keine, – bis auf den gallischen Hahn, den man mächtig überdimensional irgendwo an der Autobahn „hingestellt“ hat.
Gelegentlich schaut mal ein netter Gutshof irgendwo hinter einem Wäldchen hervor.

Die Straßenmaut in Frankreich ist eine echter Horror, wir müssen für die Rückfahrt wieder etwas über 130 Euro hinblättern.
Im Gegensatz zu Spanien, wo es neben den „Bezahlautobahnen“ durchaus Möglichkeiten gibt, gut ausgebaute Autobahnen oder Landstraßen zu benutzen, die mautfrei sind, hat man in Frankreich kaum eine Chance irgendwie auszuweichen, neben den Hauptstrecken, die mautpflichtig sind, gibt es eigentlich nur weiter entfernte Autobahnen, die zwar mautfrei sind, aber eben auch weite Umwege bedeuten, oder eben kurvenreiche Landstraßen, die neben der (M)autobahn herlaufen, die aber nicht wirklich eine Alternative darstellen.

Das Wetter ist uns hold, es bleibt trocken, die Temperatur geht irgendwo unterwegs sogar wieder bis 7 Grad hoch und die Sonne blinzelt hie und da etwas verlegen hinter den Wolken vor. So kommen wir gut voran und sind spätnachmittags bei Freiburg. Auf dem WoMo-Stellplatz „Bessierstrasse“ finden wir einen guten Nachtplatz und endlich wieder mal gutes Internet, das war die letzten paar Tage in Spanien und Frankreich absolute Mangelware. ( N 47° 59´58.2″ E 07° 49´32.9″ )
Wir rufen Diana und Alex an, verabreden uns und verbringen einen netten Abend beim Italiener. Danke Ihr beiden, wir sehen uns im Sommer wieder.

Tagesetappe:   370 km                    Gesamtstrecke:   10.753 km

 
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Verfasst von - 22. Februar 2015 in Allgemein

 

Von Montpellier nach Pont d´Ain

Das war es dann wohl mit dem herrlichen Frühling im Winter:
In der Nacht ist es sehr windig, der Himmel hat sich schon am Abend langsam zugezogen, und heute früh ist er novembergrau und es beginnt zu regnen, der erste Tag seit Wochen, an dem wir die Sonne nicht sehen. Die Temperatur liegt nur noch bei 9 Grad und das wird noch der Spitzenwert für heute sein.

Vom Hafen in „Palavas-les-Flots“ fahren wir zunächst ein kurzes Stück über die Landstraße, bis wir wieder die A 9 erreichen, auf der wir über „Nimes“ und „Avignon“ nach „Orange“ fahren, dort wechseln wir auf die A 7 und halten uns immer stur nach Norden, über „Montelimar“ und „Valence“ nach „Lyon“, wo wir die A 42 in Richtung „Bourg-en-Bresse“ nehmen.

Am Anfang begleiten uns die üblichen, kilometerlangen Weinfelder rechts und links der Autobahn, die später weniger werden. Dafür sind die Hügel dann bewaldet, mit Steineichen, Kiefern und vereinzelten Säulenzypressen.
Schöne, freistehende, alte Bauernhäuser sind immer wieder in der Flur zu sehen, Kapellen, Festungen und Burgen schauen von den höchsten Felsen in der Umgebung.
Irgendwann tauchen dann erste Lavendelfelder auf, leider um diese Jahreszeit alles andere als in ihrem lila Prachtkleid, müssen wir wohl später noch mal wiederkommen.

Mit jedem Kilometer, den wir uns vom Mittelmeer entfernen, fällt die Temperatur, 9, 8, 7, 6, 5 Grad, bald sind wir bei 4 Grad angelangt und es regnet noch immer ein wenig.
Als wir uns „Lyon“ nähern meldet sich zum ersten mal unser „Piepser“ vom Außentemperaturfühler, nur noch 3 Grad und wenig später sehen wir die ersten schneebedeckten Hügel seitlich des Rhonetales, frisch gefallener Schnee, die Bäume sind weiß gezuckert, erste Autos begegnen uns, die weiße Mützen tragen, und hinter „Lyon“ sind dann auch die Felder entlang der Autobahn weiß. Wenigstens kommt nun nichts mehr von oben, die Straßen sind naß, aber schneefrei.

Wir halten uns in Richtung „Genf“ und dann nach „Bourg“, – in „Pont d´Ain“, einem kleinen Städtchen auf dem flachen Land, fahren wir von der Autobahn, es wird Zeit einen Übernachtungsplatz zu finden. Wohnmobil-Stellplätze gibt es hier in der Gegend gar keine, die Campingplätze sind in der Regel im Winter geschlossen.
Uns solls recht sein, so stehen wir hier im Städtchen auf einem großen Parkplatz unter mächtigen Bäumen, das sieht alles ziemlich gutbürgerlich aus, hier bleiben wir. ( N 46° 02´54.5″ E 05° 20´05.5″ )

Tagesetappe:   358 km                    Gesamtstrecke:   10.383 km

 
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Verfasst von - 21. Februar 2015 in Allgemein